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Papillon freut sich, mit Armin Maiwald einen Schirmherren gefunden zu haben, der als Mit-Erfinder der »Sendung mit der Maus« und seinen über »800 Sachgeschichten« für all das steht, was uns in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit einem an Krebs erkrankten Elternteil wichtig ist. Kinder ernst nehmen, mit ihnen reden, ihre Fragen ehrlich beantworten und auch komplizierte Dinge mit einfachen Worten und anschaulichen Bildern nachvollziehbar und verständlich machen. Armin Maiwald wurde 1940 in Köln geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Für seine Arbeiten wurde er mit vielen Auszeichnungen bedacht. So erhielt er beispielsweise 1988 den Adolf-Grimme-Preis, 1991 den Goldenen Spatzen und 1995 für sein esamtwerk das Bundesverdienstkreuz. Zusätzlich zu seinem großen beruflichen und sozialen Engagement möchte er mit seiner Bekanntheit dazu beitragen, die Menschen für die Ängste und Sorgen von Kindern und Jugendlichen mit einem an Krebs rkrankten Elternteil zu sensibilisieren. Dafür möchten wir - auch im Namen der von uns begleiteten Familien - an dieser Stelle ganz herzlich »Danke« sagen! |
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Die Beratungsstelle des Projektes „Papillon“, ein kostenloses Angebot zur psychologischen Unterstützung Kinder krebskranker Eltern. Ins Leben gerufen wurde dieses Projekt durch den Verein „Von Betroffenen für Betroffene e.V.“ Die Kosten für Wohnung, Personal, Material usw. trägt der - Verein „Von Betroffenen für Betroffene e. V.“ zusammen mit der Antonia Ruut Stiftung - in Kooperation mit dem Klinikum Mutterhaus in Trier. Am 19.06. wurde die Tür zu der kleinen und bunten Wohnung in der Krahnenstr. 37 nicht nur für Hilfesuchenden, sondern auch für alle Interessierten geöffnet. Die Mitarbeiterinnen Psych. Claudia Mück, Psych. Sonja Fischbach sowie einige Vertreter des Vorstandes „Von Betroffenen für Betroffene“ standen für Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung. Die kleinen Besucher konnten kreativ ihre Zeit in und vor der Beratungsstelle verbringen. Mit Stolz und auch mit Wehmut schauen besonders Annas Eltern und Bruder Johannes auf das bisher geschaffene. Ein Erfolg, der ohne Annas starke Wurzeln nicht möglich wäre – besonders an solchen Tagen, fehlt sie an der Seite der Familie und des Vereines.
Diese Wurzeln zu erhalten, ist für die Eltern Heidelinde und Hermann Becker der größte Antrieb für ihre Vereinsarbeit. |
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Unterstützung für Kinder krebskranker Eltern |
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Das Projekt ( einzigartig im Regierungsbezirk Trier) wurde vom Verein von Betroffenen für Betroffene ins Leben gerufen und wird vom Verein in vollem Umfang finanziert: Erkrankt eine Mutter oder ein Vater an Krebs, sind die Kinder auch immer mitbetroffen, da sich durch die Erkrankung und Behandlung einschneidende Veränderungen für den Lebensalltag der gesamten Familie ergeben. Die Kinder sind zum Teil seelisch sehr belastet, im Extremfall können sie infolge der lebensbedrohlichen elterlichen Erkrankung sogar psychische Störungen entwickeln. Durch eine frühzeitige professionelle Begleitung der Familien werden die Eltern darin unterstützt, Sicherheit und Selbstvertrauen in Bezug auf die Bedürfnisse ihrer Kinder in dieser besonderen Situation zu bewahren bzw. zu entwickeln. Die Kinder und Jugendlichen selbst bekommen bei Bedarf Hilfestellungen, um die belastenden Erfahrungen zu verarbeiten und zu bewältigen. Dipl.-Psychologin Alexandra Nest
 
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